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Dokumentationssysteme

Die Kundensituation

Unschön, aber nicht unbekannt: Ein Kunde behauptet eine bestellte Menge nicht oder fehlerhafte Ware erhalten zu haben. Der Beweis des Gegenteils fällt bei komplexen Produkten schwer. Beispiele aus der Praxis:

Beispiel 1: Zeitschriftenverlag X ist Direktbelieferer von Bahnhofs­buchhandlungen. Kunde Y beschwert sich eine bestimmte Zeitschrift nicht erhalten zu haben. Handelt es sich nun um eine Fehlkommissionierung, also um einen Fehler des Zeitschriftenverlages oder ist die Ursache beim Kunden zu suchen? Grundsätzlich ist dem Betrug hier leider Tür und Tor geöffnet.

Beispiel 2: Die gesetzliche Pflicht der Produktrückverfolgbarkeit. In einigen Branchen, z.B. der Lebensmittelindustrie, wird seit einiger Zeit vom Gesetzgeber gefordert den kompletten Weg vom Lieferanten über den Hersteller bis zum Kunden lückenlos zu dokumentieren. Wie jedoch in der Praxis realisieren?

Ein Dokumentations­system schafft hier Abhilfe.

Beispiel Lebensmittel

Dokumentationssystem

Das F&J ESIBS-System:  Ein Elektronisches System zur Identifizierung und Bild­archivierung von Schlachtgut.

Das Schlachtgut wird mit 4 Videokameras erfasst. Die Transpondernummer, Schlacht­nummer und Schlachtdatum wird automatisch mit der erkannten Tätowierung und zeitsynchron in das System eingespielt und redundant gespeichert. Die Daten werden weiterhin der elektronischen Dokumentationsakte zugefügt und der weitere Verarbeitungsprozess gestartet. Es können im laufenden Betrieb jederzeit auf Dokumentationen der letzten drei Monate zugegriffen werden ohne notwendigen Archivzugriff. Fragen der Qualität und Produktstatus lassen sich so in Sekunden, statt früher Stunden, klären.

Beispiel Gesundheitsstatus

Bei lebenden Tieren wird der Gesundheitsstatus des Tieres über den Body Condition Score (BSC) festgelegt. Die manuelle Bestimmung des BSC ist jedoch sehr zeit- und personalaufwendig. Mittels 3D-Infrarot-Kameras kann der BSC jedoch automatisiert festgestellt werden und damit die Kosten der Überprüfung relevant verringert werden. Die Kameras nehmen das lebende Tier im vorbeigehen auf und der errechnete BSC wird zusammen mit der Kennung in einer Dokumentationsakte automatisch gespeichert. So kann die Qualität und Gesundheit von Tieren laufend überprüft und dokumentiert werden.

Beispiel Stückgut

Ein Dokumentationssystem schafft auch hier Abhilfe. Im genannten Beispielen wird jeder Wareneingang oder Ausgang auf der Fördertechnik im Vorbeifahren von der Seite zusammen mit einem Maßstab fotografiert. Der Barcode bzw. Adresse des Lieferscheins wird zusätzlich gescannt. Beides wird in Verbindung mit dem aktuellen Datum gespeichert. Die gespeicherte Information kann jederzeit über eine Such- und Darstellungsoberfläche wieder abgerufen werden. Damit kann zweifelsfrei nachgewiesen werden, ob Ware bei der Verpackung fehlte oder fehlerhaft war.
Die heutigen PC-Systeme sind in der Lage, die anfallenden enormen Datenmengen mühelos zu bewältigen und Bilder mehrerer Produktionsmonate zu speichern. Ebenfalls können mit heutiger Kamera- und PC-Technologie solche Taktraten beim Photographieren gewährleistet werden, die den üblichen Bandgeschwindigkeiten der Fördertechnik entsprechen.